Was ist erektile Dysfunktion?

Mai 15th, 2009 von admin

Bei der Erektilen Dysfunktion handelt es sich um die Unfähigkeit, trotz sexueller Stimulation, keine Gliedsteifigkeit zu erlangen und ist um Volksmund allgemein als Impotenz verschrien. Leider gehört dieses Tabuthema bei fast jedem zweiten Mann ab 40 Jahren, zum täglichen Leben. Diese Tatsache macht es den an der Erektilen Dysfunktion leidenden Männern schwer, darüber zu sprechen oder diese Krankheit zu bekämpfen, denn sie gelten vor sich selbst als auch in der Gesellschaft, nicht als vollwertiger Mann.

Im Normalfall, erfolgt durch eine sexuelle Stimulation ein vermehrter arterieller Bluteinstrom in die Schwellkörper des Penis. Dadurch wird der venöse Rückstrom gehemmt, das Blut sammelt sich in den Schwellkörpern und es kommt zur Erektion. Bei der Erektilen Dysfunktion, ist die normale physiologische Funktion nicht mehr möglich. Ursachen dafür gibt es „en masse“, in den vergangenen Jahren wurden psychologische Faktoren für die erektile Dysfunktion zur Verantwortung gezogen, aber heute weiß man von organischen Primärerkrankungen, bei denen die erektile Dysfunktion ein Vorbote sein kann, z. B. Herzinfarkte oder Schlaganfälle, denn die Blutgefässe des Penis ähneln denen des Herzens!

Doch das ist nur die Spitze des Eisberges der sich Erektile Dysfunktion nennt. Neben den eben erwähnten Fakten gibt es noch viele andere Ursachen wie Toxische (Medikamente, Genussmittel), Psychische (Erwartungshaltung, körperliche Belastung) Neurologische, traumatische (Querschnittslähmungen, Nervenverletzungen im kleinen Becken), Gefäßveränderungen an den Schwellkörpern, Hormonell (Testosteronmangel). Die Diagnostik der erektilen Dysfunktion ergibt sich aus verschiedenen Verfahren, wie Allgemein- & Sexualanamnese, der körperlichen Untersuchung, bildgebenden Methoden wie z. B. Gefäßdarstellung, Laboruntersuchungen oder auch Stimulationsversuchen. Nach eingehender Diagnostik kann zwischen entstandener oder bestehender erektiler Dysfunktion unterschieden und somit auch verschiedene Maßnahmen der Therapie avisiert werden. Dazu gehören das Ausschalten von Risikofaktoren wie Medikamente oder Zigaretten und Alkohol.

Die in erster Linie verabreichten Medikamente sind Potenzmittel, wie Viagra. Diese Medikamente sind leicht zu dosieren, applizieren mit schnell eintretender Wirkung, im Gegensatz zur SKAT-Therapie, bei der eine Injektion in den Penis vorgenommen werden muss oder anderen, oft als peinlich angesehnen Hilfsmitteln wie Vakuumpumpen, Stützkondome et cetera.

Viele Männer greifen aus obigen Gründen zu potenzsteigernden Mitteln, wie Viagra oder Cialis und nehmen den Kampf gegen die erektile Dysfunktion selbst auf!

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