Hörstörung durch Potenzmittel

Juli 1st, 2010 von admin

Wie eine Reihe von Magazinen und Websites übereinstimmend berichten, haben amerikanische Forscher eine Studie veröffentlich, wonach Männer beim Konsum von Potenzmitteln über Hörstörungen berichten. In der – mit rund 11.000 Probanden – recht groß angelegten Studie berichten doppelt soviele Männer von Hörproblemen nach der Einnahme von Sildenafil (Viagra) wie Männer, die keine PDE5 Hemmer konsumieren.

Dabei ist dies nicht neu, schon nach der Einführung von Viagra standen die PDE5 Hemmer im Verdacht, Hörschäden zu verursachen. Dies konnte jedoch nicht belegt werden, daher findet sich diese Nebenwirkung auch nicht im Beipackzettel zum Viagra. Allerdings ist der beschriebene Zusammenhang durchaus plausibel. Denn das Schwellkörper Gewebe im Penis, ist dem Gewebe im Ohr durchaus ähnlich, daher , so die Folgerung der Forscher der Uni Alabama, werde auch hier die Durchblutung gefördert. Dies könne im Einzelfall zu den beschriebenen Hörproblemen führen. Da Schwindelgefühle eine häufiger genannte Nebenwirkung von Potenzmitteln ist, kann vielleicht ein Zusammenhang bestehen, denn das Ohr ist das Gleichgewichtsorgan des Menschen und eine Korrelation ist hier durchaus denkbar.

Leider lassen die bisher zugänglichen Ergebnisse eine Reihe Fragen offen. Denn einerseits ist das Problem bei den anderen Wirkstoffen der PDE5 Hemmer, also Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis), signifikant geringer ausgeprägt, zum Anderen lassen sich keine Folgerungen über Langzeitprobleme ableiten.

Wir werden den Diskurs für Sie verfolgen, Links zu den Quellen und Magazinen finden Sie wie immer Presseverzeichnis.

Geschrieben in Potenzmittel | Keine Kommentare »

«  – 
Tags: , ,

Viagra ohne Rezept kaufen?

Februar 22nd, 2010 von admin

Derzeit wird in der Öffentlichkeit äußerst kontrovers darüber debattiert, dass man Viagra ohne Rezept im Netz kaufen kann. Alles schlimm, alles verboten schreien da die Apotheker Verbände. Bei Stefan Lanz wurde mit großem Getöse über kriminelle und organisierte Verbrecherbanden hergezogen. Um es klar zu sagen, wer gesundheitsschädliche Fälschungen anbietet, handelt in der Tat sträflich, aber dass generische Medikamente grundsätzlich als Fälschung dargestellt werden, ist so dämlich, dass es schon fast wieder komisch ist. Ein Blick, zum Beispiel in den AOK Leitfaden, indem Generika als identische Kopien des Originals bezeichnet werden, kann da schon recht hilfreich sein. Die Krankenkassen würden sich freuen, wenn die Ärzte ihren Patienten Generika statt Original verschreiben würden, denn dann gebe es keine ständig steigenden Medikamentenkosten. Generika sind auch nicht billiger, weil sie mit krimineller Energie gefälscht sind, sondern weil der Produzent von Generika die Kosten für die Entwicklung und Erstvermarktung des Wirkstoffes nicht tragen muss. Traurig für den Erfinder, gewiss, aber gut für den Patienten und das Gesundheitssystem!

Aber zurück zum Thema, Viagra ohne Rezept kaufen. Nein, das ist nicht nur im Internet möglich, vielmehr gab es schon vor Jahren britische Apotheken, die ihren Kunden zum Valentinstag Viagra ohne Vorlage eines Rezeptes verkauft haben. Bedingung dabei: Ein Gespräch mit dem Apotheker, über Risiken und Nebenwirkungen und kein dauerhafter Konsum ohne Rezept, da muss dann eines her. Wer das nicht glaubt, kann hier zum Beispiel gern bei SPON nach lesen.

Geschrieben in Viagra | Keine Kommentare »

«  –  »
Tags: , ,

Viagra als Dopingsubstanz?

Januar 5th, 2010 von admin

Wie heute auf dnews.de zu lesen ist, will das englische Fussballteam bei der WM 2010 mit Viagra im Blut antreten. Grund dafür ist die bekanntermaßen gefäßerweiternde Wirkung des Sildenafil. Durch diese Verbesserung des Blutstromes im Körper erhofft man sich eine verbesserte Sauerstoffversorgung der Muskelzellen und mithin letztlich mehr Ausdauerleistung. Die Briten, so scheint es, wollen mit allen Mitteln den Titel. Legal wäre diese Methode auf jeden Fall, denn Viagra – oder genauer Sildenafil – stehen nicht auf der Liste der verbotenen Dopingsubstanzen. Googlet man aber ein wenig nach dieser Thematik, können auch Zweifel an der Wirksamkeit dieser “Dopingpraxis” auftreten. In der Süddeutschen Zeitung findet sich ein Interview mit dem anerkannten Dopingforscher Wilhelm Schänzer, der zu Protokoll gibt, dass die leistungssteigernde Wirkung wohl nicht sehr ausgeprägt sein dürfte. Zumindest gibt es für die Anti Doping Agenturen bisher keine Hinweise darauf, dass Viagra im Spitzensport zu einem Problem werden könnte. Dies wohl auch, weil es einfach noch keine wissenschaftlich fundierten Untersuchungen gibt. Gleichwohl wird Viagra von manchen Ärzten auch bei Kreislaufproblemen verschrieben, eben in der Hoffnung, dass diese verbessert werden können.

Bleibt zuletzt jedoch die Frage, ob die Briten auch mit den Nebenwirkungen von Viagra Fussball spielen können und wollen, denn Sehstörungen, Kopfschmerzen oder Hitzegefühle, sind hier vermutlich eher kontraproduktiv. Die Links zu den Zeitungsartikeln finden Sie wie immer im Pressearchiv.

Geschrieben in Potenzmittel, Viagra | Keine Kommentare »

«  –  »
Tags: , ,

Viagra bekommt Konkurrenz?

Juni 30th, 2009 von admin

Immer wieder wird in der Presse tituliert, dass das gute, alte Viagra bald ernsthafte Konkurrenz bekäme. Beispielsweise schreibt die Augsburger Allgemeine, dass die Brennessel dem Viagra Konkurrenz machte. Nun ja, so ganz ernst gemeint ist der Beitrag wohl nicht, denn die Brennessel wirkt wohl bestenfalls als ein Aphrodisiakum, also Libido anregend. Der Schweizer Tagesanzeiger jedoch, berichtet von einem Forschungsvorhaben, dass wohl in der Tat zu einem wirksamen Konkurrenzprodukt für Viagra mutieren könnte.

Erinnern wir uns zurück, Sie haben hier im Potenzmittel Verzeichnis sicher schon gelesen, wodurch die erektile Dysfunktion ausgelöst wird und welche Rolle das Stickstoffmonoxid bei diesem Prozess spielt. So haben nun Forscher vom Albert Einstein College für Medizin in New York, Nanopartikel mit Stickoxid bei Laborratten verwendet. Die Forscher haben das Gemächt der Ratten mit den Nanopartikeln eingerieben, mit dem erstaunlichen Befund, dass 5 von 7 Ratten schon nach kurzer Zeit (weniger als zehn Minuten) eine Erektion bekamen. Der Vorteil dieser Methode liegt folglich darin, dass das Stickoxid schneller und gezielter zum Einsatz kommen kann, als durch die orale Aufnahme der blauen Viagra Pillen. Vorausgesetzt natürlich, dass diese Methode erfolgreich beim Menschen eingesetzt werden kann.

Damit sollten die bekannten Nebenwirkungen des Viagra und seiner Generika der Vergangenheit angehören, genauso wie das teilweise lange Warten auf die Wirkung. Wir werden diese Entwicklung für Sie weiterverfolgen und ggf. berichten.

Geschrieben in Viagra | Keine Kommentare »

«  –  »
Tags: , , ,

Potenzmittel Gutschein