Impotenz = Erektile Dysfunktion?

Juni 13th, 2009 von skinny

Impotenz ist ein Sammelbegriff für die Unfähigkeit zur Fortpflanzung sowie für die Störungen einer intakten Sexualfunktion. Grundsätzlich ist eine Impotenz oder auch erektile Dysfunktion in zwei verschiedene Arten zu unterteilen:

- Impotentia coeundi
- Impotentia generandi

Die erste ist, die uns bekannte Impotenz oder auch erektile Dysfunktion, bei der keine ausreichende Rigidität, also keine ausreichende Gliedsteifigkeit des Penis erreicht wird, die zur Durchführung des Geschlechtsaktes benötigt wird. “Masters& Johnson” klassifizierten in den ´70er Jahren des letzten Jahrhunderts, einen Mann als impotent, wenn er bei mindestens 70% seiner koitalen Versuche, wegen mangelnder Erektionsfähigkeit zu einer Penetration nicht imstande war. Bei Zweiter ist die Potenz des Mannes vollständig erhalten, jedoch ist er unfähig ein Kind zu zeugen. Es kommt zum Samenerguss aber die vorhandene Quantität und Qualität des Spermas ist für eine Befruchtung der weiblichen Eizelle nicht ausreichend.

Oft ist bei Impotenz eine Erektionsstörung gemeint, jedoch muss oder darf nicht  jede Erektionsstörung mit Impotenz gleichgesetzt werden! Jeder Mann hat im Laufe seines Lebens mit zeitweise eintretenden, harmlosen Störungen der Erektion zu tun. Als chronische Erkrankung, also als Impotent wird ein Zeitraum von 6 Monaten oder länger beschrieben, bei der etwa drei Viertel der Fälle einer Penetration scheitern. Genaue Zahlen sind schwer festzustellen, da sich viele Männer aus Angst und Scham keiner Therapie oder Studie unterziehen wollen. Es wird jedoch vermutet das ca. 50% der Männer über 40 Lebensjahre an einer erektilen Dysfunktion leiden.Darum trauen Sie sich und fragen den Arzt Ihres Vertrauens und lassen sich über Potenzmittel oder andere adäquate Therapien beraten!

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