
Was ist erektile Dysfunktion?
Es gibt verschiedene Ansätze, eine erektile Dysfunktion zu definieren. Aber grundsätzlich werden zwei Arten von Impotenz unterschieden.
Impotentia coeundi, welche umgangssprachlich als Impotenz bezeichnet wird. Hier ist es dem Betroffenen nicht möglich eine ausreichende Gliedsteifigkeit zu erlangen, zusätzlich kann es auch zu Ejakulationsstörungen kommen. Und die Impotentia generandi, bei der Mann unfruchtbar ist, bzw. die Qualität und Quantität des Spermas, für eine Befruchtung der weiblichen Eizelle, nicht ausreichend ist.
Mit Impotenz wird meist die erektile Dysfunktion gemeint, aber Erektionsstörung darf nicht mit der Impotenz gleichgestellt werden.
Jeder Mann erfährt im Laufe seines Lebens Potenzstörungen. Diese sind aber meist nur zeitweise und harmlos.
Als Impotenz wird eine Erektionsstörung bezeichnet, die länger als 6 Monate anhält, dabei sollten 75% der sexuellen Penetrationsversuche scheitern. Zwar ist es schwierig genaue Zahlen festzustellen, denn für die meisten Männer ist das ein Tabuthema, aber es kann gesagt werden das ca. 50% der über 40 jährigen Männer an einer erektilen Dysfunktion leiden.
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Vor ein paar Jahren dachte man noch die Impotenz wäre eine überwiegend psychische Erkrankung, doch weiß man heute, dass die Mehrzahl der Ursachen organischer Natur ist. Zusätzlich stellen sich bei dieser Krankheit auch psychische Probleme ein. Oft ist die erektile Dysfunktion auch ein Vorbote von weitaus schwerwiegenderen Erkrankungen.
Viele der betroffenen Männer können nicht richtig mit ihrer Erkrankung umgehen. Sie fühlen sich in ihrer Männlichkeit geschwächt und kommen so immer tiefer in den Teufelskreis, denn die Angst des erneuten Versagens im Bett und der zusätzliche psychische Druck sind Symptome, durch die die Potenzstörung oft noch größer wird.
Auf Dauer nimmt die Lebensqualität der leidenden Männer stark ab. Hier ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnostik und Anamnese aufzustellen, um dann das Übel an der Wurzel zu packen.
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